Über den Palmesel und seine Geschichte

Am 28. März 2026, am Samstag vor Palmsonntag, hielt Professor Dr. Reiner Sörries, evangelischer Pfarrer, Kunsthistoriker und christlicher Archäologe, in unserem Pfarrhof einen Vortrag über den spätbarocken Palmesel von Walleshausen. Die Kreisheimatpflege Landsberg und unser Verein hatten ihn dazu eingeladen und so nahm er zu diesem Anlass extra eine Reise quer durch die Republik auf sich.

Das Publikum aus Dorf und Region konnte im voll besetzten Pfarrhofsaal unterhaltsame Ausführungen über die allgemeine Kunstgeschichte der Palmesel, die bereits im 11. Jahrhundert in Mitteleuropa nachgewiesen ist, und über den „Spezialfall“ unseres Palmesels hören.

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Der Palmesel von Walleshausen – ein spätbarockes Kleinod im Alpenvorland

Früher sagte man zum Palmesel auch „der Herrgott auf dem Esel“, ein hölzernes Bildwerk, mit dem der Einzug Jesu in Jerusalem in der Prozession am Palmsonntag bildhaft dargestellt wurde. Dass er heute wieder zur religiösen Identität der Gemeinde von Walleshausen gehört, verdankt er bürgerlichem Engagement.

Davon erzählt der Vortrag, aber auch vom Bildhauer Franz Xaver Schmädl, der 1772 mit seiner Herstellung beauftragt worden war. Zugleich wird der Palmesel in die Geschichte solcher Bildwerke eingeordnet, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht.

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GEMEINSAM WEIHNACHTSLIEDER SINGEN

GEMEINSAM WEIHNACHTSLIEDER SINGEN – dazu lud unser Verein auch dieses Jahr wieder unseren Kreisheimatpfleger Magnus Kaindl ein, der unter Akkordeonbegleitung verschiedene Lieder der Vor-und Weihnachtszeit intonierte. Von „Macht hoch die Tür“ über „Alle fangt an, wer singen kann“ bis hin zum Weihnachtslied für Eilige“ war eine Dreiviertelstunde lang vieles für die begeisterten Sänger geboten.

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„Licht im Dunkel“

Am 5. Dezember 2025 gab der renommierte Chor ENSEMBLE 12 in der barocken Pfarrkirche von Walleshausen ein fulminantes Konzert mit dem Titel „Licht im Dunkel“. Unter der einfühlsamen Leitung von Prof. Alfons Brandl wurde den Zuhörern ein abwechslungsreiches Programm u.a. mit den Werken von den Komponisten Johann S. Bach, J. Brahms, E. Grieg, J. Rutter, S. Waver und E. Whitacre geboten.

Musikalische Darbietung

Nach der Begrüßung des Publikums und des Chores durch Pfarrer Michael Kammerlander eröffnete der Chor den Abend mit dem Deutschen Magnificat von H. Schütz. Danach folgten durchwegs anspruchsvolle Stücke, die der Chor souverän meisterte. Mit einer Vielzahl von Stimmführungen, darunter auch achtstimmige Arrangements, bewiesen die Sängerinnen und Sänger ihr außergewöhnliches Können und ihre Stimmgewalt. Sowohl die harmonischen als auch die dissonanten Klänge erfüllten den gesamten Kirchenraum und schufen eine dichte Atmosphäre der Ehrfurcht und Besinnung.

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